Natürlich willst du deinen Einfluss auf andere erhöhen und sympathischer wirken. Der berühmte amerikanische Therapeut Carl Rogers fand das Geheimnis heraus, das wir heute in jedem Kommunikationsseminar hören: Es geht nicht um den Inhalt, sondern um die Beziehung.
Das weißt vielleicht auch du schon, aber welche Haltungen helfen uns besser, nachhaltiger und mit mehr Spaß zu kommunizieren und dabei noch sympathischer zu wirken? Diese hier!
 
 
Haltung 1 – Empathie

Empathie bedeutet Einfühlungsvermögen. Wir wissen, dass Menschen mit einer hohen Empathiefähigkeit auch sympathischer wirken. Es geht dabei darum, die Gefühle und das Erleben des Gegenübers nachzuempfinden. Hierbei ist es wichtig, sich auf den anderen einzulassen. Brechen wir es runter in einen einzigen Satz: Sei kein Arschloch!

Deine Übung: Versuche einmal während einem Gespräch eine ähnliche Körperhaltung einzunehmen und dadurch empathisch das Erleben deines Gegenübers nachzuempfinden.

 
Haltung 2 – Akzeptanz

Dieses Wort aus dem Lateinischen bedeutet soviel wie „Annehmen“. Diese Haltung wird besonders wichtig, wenn wir mit unserem Gegenüber gegenteiliger Meinung sind: Entweder endet das Gespräch im Streit oder in einem tieferen Verständnis füreinander. Für ein tieferes Verständnis braucht es Akzeptanz: Ich sehe die Welt durch meine Brille, der andere durch seine. Jede Brille liefert nur einen Teil der Realität.

Deine Übung: Wann hattest du einmal eine gegenteilige Meinung zu deinem Gegenüber? Lass Neugierde kommen und erlaube dir die Welt durch die Brille deines Gegenübers zu sehen.

 
Haltung 3 – Authentizität

Spiel dem anderen nichts vor. Je mehr du du selbst bist umso leichter kann dein Gegenüber mit dir empathisch sein und die Kommunikation wird noch leichter. In einem Satz bedeutet das: Sei du selbst!

Deine Übung: Überlege dir wo du eine Maske trägst. Welchen Menschen zeigst du dich nicht voll und ganz? Was würde passieren, wenn du für ein Experiment und sei es nur für kurze Zeit deine Maske fallen lässt?